Antiautoritäre Erziehung: Was sind die Vor- und Nachteile?

PRO:

Dieser Erziehungsstil richtet sich nicht grundsätzlich gegen die Autorität, vielmehr gegen die unnötige Unterdrückung, die Kinder an ihrer freier Selbstentfaltung hindert. Heute sollte eine freie Erziehung von Kindern zu selbstbewussten, kreativen, gemeinschafts- und konfliktfähigen Individuen eigentlich selbstverständlich sein. Zu autoritären Erziehung. Diese ist geprägt von Befehlen und Regel, an die sich die Kinder immer halten müssen. Sätze wie ” Räum jetzt sofort dein Zimmer auf, sonst darfst du die ganze Woche nicht nach draußen” führen bei Kindern zu Verunsicherung, Angst und möglicherweisen Versagen. Disziplin wird bei autoritären Eltern häufig mit Drohungen und Bestrafungen durchgesetzt.

Dem Kind wird Entscheidungsfreiheit völlig genommen und somit wird es bei der Entfaltung völlig eingeschränkt. Nicht selten werden Beschlüsse über den Kopf des Kindes hinweg gefasst.

CONTRA:

Antiautoritäre Erziehung wird gerne verwechselt mit einer gewissen “Laissez-faire-Haltung“, die an Rousseaus Ideen vorbeigeht, weil es keine aktive Auseinandersetzungen mit dem Kind mehr gibt. Die Summerhill-Schule ist ein Beispiel dafür: Hier sind die Schüler wirklich komplett auf sich alleine gestellt. Kinder brauchen aber Struktur, Halt, und Regeln auf die sie bauen können. Den Kindern Sicherheit zu vermitteln ist ebenso wichtig.

Vorsicht also vor der Haltung, bei der es nicht mehr darum geht, die Kleinen zu fördern und durch den Austausch mit Eltern und Erziehern die Voraussetzung für eine positive Entwicklung zu schaffen. Die Sorge der Erziehenden soll nämlich sehr wohl darauf gerichtet sein, was aus dem Kind wird, in welche Richtung es sich entwickeln soll und welche Fähigkeiten besonders gefördert werden sollen. Freiheit in der Erziehung ist gut und notwendig, aber zu viel davon lässt das Kind erst hilflos und dann zügellos und egoistisch werden.

Gesunde Ernährung – Gute Vorsätze für 2020

Heutzutage wird immer mehr nach Lösungen für eine gesunde Ernährung gesucht. Vor allem jetzt, da sich das Jahr dem Ende neigt und Vorsätze beschlossen werden.

Ernährung heute

Damit wir uns mit der Frage auseinandersetzen können, was eine gesunde Ernährung ist, sollte wir einmal analysieren, wie wir uns heute ernähren und was daran falsch ist.

Heute ist das Leben viel stressiger als damals. Der Job verlangt einiges von den Arbeitnehmern ab. Leistung muss immer gezeigt werden, egal, ob man nun gesund ist oder nicht. Viele haben Angst, ihren Job zu verlieren und quälen sich krank zur Arbeit. Das belastet den Körper zusätzlich. Gegessen wird meist, was schnell geht. In der Pause Fast Food wie Pommes oder einen Döner zu essen, gehört mittlerweile zum Alltag. Nach Feierabend sind die meisten zu müde, um lange zu kochen. Auch hier wird auf schnelle und meist nicht nahrhafte Rezepte zurückgegriffen. Dazu kommen dann noch ein Feierabend Bier und etwas zu knabbern vorm Fernseher.

Nicht umsonst werden Bluthochdruck oder hohe Cholesterinwerte als Zivilisationskrankheiten genannt.

Das Angebot an Lebensmitteln im Supermarkt ist ein weiterer Fakt, der der gesunden Ernährung oftmals im Weg steht. Viele Produkte gibt es im Überfluss und die meisten sind einfach mit der großen Auswahl überfordert.

Ernährung damals

„Damals war alles viel besser.“

Den Satz kennen viele von den Großeltern. Das stimmt nicht immer, aber wenn wir uns die damalige Ernährung und die Gegebenheiten ansehen, dann finden wir einige Tatsachen, die uns heute guttun würden.

Damals wurde sich in der Woche meist vegetarisch ernährt. Es gab viel Obst und Gemüse und das sogar meistens aus dem eigenen Garten. Der Verzehr vom Fleisch war teuer und daher gab es das nur einmal in der Woche.

Auch die Arbeitsumstände waren anders. Heute wird oft gependelt. Früher gingen die Arbeitnehmer zu Fuß zur Arbeitsstelle und haben sich viel mehr bewegt als die Arbeitnehmer heute. Das heißt, dass die Menschen heute sich viel weniger als damals bewegen, aber dennoch viel mehr Essen zu sich nehmen. Der Körper kommt mit dem Verwerten nicht mehr hinterher. Das sorgt für ein Ungleichgewicht und zu einer ungesunden Ernährung. Dazu kommen neumodische Symptome wie Müdigkeit, Bluthochdruck oder Sodbrennen.

Gesunde Ernährung – gute Vorsätze für das neue Jahr

Eine gesunde Ernährung ist weder schwierig, noch teuer, noch zeitaufwendig. Sich von seinen alten Gewohnheiten zu lösen ist der schwierigste Teil von allem. Jeder sollte sich einmal bewusst machen, dass wir nur diesen einen Körper haben. Dementsprechend müssen wir ihn auch pflegen.

Du bist, was du isst.

Zuerst sollte sich jeder seine Essgewohnheiten vor Augen führen. Süßigkeiten, Süßgetränke oder Fleisch sollten auf ein Minimum beschränkt werden. Beispielsweise kann die Gewohnheit von damals aufgegriffen werden. Das heißt, dass es pro Woche nur einmal Fleisch gibt. Süßigkeiten werden auf maximal 1 Stück pro Tag beschränkt. Besser ist es natürlich, wenn es nur 2-3 Mal Süßes in der Woche gibt.

Obst und Gemüse müssen häufiger auf dem Speiseplan stehen. Wer sagt, dass ohne Fleisch das Sättigungsgefühl ausbleibt, der muss sich eines vor Augen führen: Das ist nur reine Kopfsache. Heutzutage gibt es viele Produkte, die Fleisch ersetzen oder Tricks, wie mit Gemüse Fleisch imitiert werden kann. Beispielsweise kann Pulled Pork mit Auberginen nachgemacht werden. Die Mahlzeiten müssen pro Woche geplant werden. So hat man stets die Übersicht über alle Lebensmittel und kann dementsprechend einkaufen. Ein organisierter Einkauf wirkt dem stressigen Alltag entgegen.

Ist die Ernährung umgestellt, muss sich der Bewegung gewidmet werden. Gerade wer den ganzen Tag auf der Arbeit ist, wird sich schwertun, mehr Bewegung in den Tag zu planen. Viele denken, dass ein Fitnessclub ein Muss ist, aber das ist nicht richtig. Schon eine halbe Stunde Spaziergang pro Tag hilft dem Körper sehr. Nach dem Essen ist der ideale Zeitpunkt, denn somit können zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden. Die tägliche Dosis an Bewegung ist abgehakt und der Verdauung wird Gutes getan.

Was sind die Richtlinien in Deutschland, um ein Aktiendepot zu eröffnen?

Von den meisten Banken wird eine Einzahlungshöhe von mindestens 2.000,00 Euro von den Kunden erfordert, welche ein Aktiendepot einzurichten wollen. Es kann auch ein Übertrag von Wertpapieren an die Bank erfolgen, der bei Übertragung eines Gesamtwerts von mindestens 2.000,00 Euro entspricht.

Was ist das Mindestalter zum Einrichten eines Aktiendepots in Deutschland?

Wer ein Aktiendepot erstellen will, muss das 18. Lebensjahr vollendet haben. Bei einem Margin-Depot muss das 21. Lebensjahr erreicht werden.

Der Handel auf Margins

Wer auf Margins handeln will, muss in seinem Portfolio einen Gesamtwert vom mindestens 2.000,00 EURO oder äquivalent seiner nativen Währung aufweisen können. Sollte der Wert des Portfolios unter diesen Wert fallen, ist es nicht möglich, mit Margins zu handeln.

Übersicht der allgemeinen Anforderungen, um ein Depot zu eröffnen

  • Der Auftraggeber muss wenigstens 18 Jahre alt sein
  • Er handelt im eigenen wirtschaftlichen Interesse und kann eine eigene Rechnung ausstellen
  • Er hat seinen Hauptwohnsitz in Deutschland

Warum entschließen sich immer mehr Sparer dazu, ein Aktiendepot zu eröffnen?

Nicht nur niedrigen Zinsen veranlassen in vielen Ländern Sparer dazu, neue Wege zu finden, wie sie in ihre Geldanlagen investieren können. Auf ganzer Linie überzeugt die langfristige Performance bei einer Anlage von Wertpapieren und Aktien. Somit ist der Wunsch von verschiedenen Seiten entsprechend groß, dass verschiedene Unternehmen und Betriebe zur eigenen finanziellen Entwicklung Aktien ausschütten, um in die eigene Zukunft zu investieren und diese Aktien Spekulanten, die über ein Aktiendepot verfügen, anzubieten.

Ein breiter Mix ist wichtig

Der Investor sollte auf einen breiten Mix von Anlageprodukte setzen, wenn er sein vorhandenes Kapital vermehren will, um damit sein Vermögen aufzubauen. Aktienfonds und Aktien selbst gehören in diese Portfolios. Ein Wertpapierdepot ist die Grundlage, um Aktien und Wertpapiere verwalten, kaufen und verkaufen zu können. Diese Depots kann man bei seiner Filialbank, diversen Online-Brokern oder Onlinebanken eröffnen. Es hängt von unterschiedlichen Faktoren ab, ob es sich für einen Kunden überhaupt lohnt, ein Depot zu eröffnen. Der Kunde sollte sich über diese Faktoren vor Abschluss eines Depots informieren.

Das Mindestguthaben

Jeder Kunde, der ein Depot eröffnen will, sollte über ein gewisses Guthaben verfügen, auf welches er nicht unmittelbar angewiesen ist. Der Kunde muss neben dem Wertpapierdepot auch über ein Verrechnungskonto verfügen, auf dem Dividenden gutgeschrieben und Erträge verbucht werden. Viele Geldinstitute bieten neben dem Aktiendepot auch Tagesgeldkonten an. In der Regel ist der Zinssatz für diese Konten aber höher als der eines normalen Girokontos.

Fazit

Der Kunde muss über ein Grundguthaben verfügen, was in der Regel 2.000,00 Euro entspricht, will er ein Depot bei seiner Bank einrichten. Er sollte ein gutes Wissen über die Marktlage der Unternehmen haben, bei denen er Aktien und Wertpapiere erwirbt. Auch sollte im Hinterkopf behalten werden, dass er nicht von heute auf morgen dabei reich wird. So steht das eingesetzte Kapital über einen mitunter langen Zeitraum nicht für persönliche Ausgaben zur Verfügung. Sollten die Aktien, in die er investiert hat, über eine lange Zeit einen Abwärtstrend haben, muss er sich damit abfinden, einen Verlust zu erleiden.