Was sind die Richtlinien in Deutschland, um ein Aktiendepot zu eröffnen?

Von den meisten Banken wird eine Einzahlungshöhe von mindestens 2.000,00 Euro von den Kunden erfordert, welche ein Aktiendepot einzurichten wollen. Es kann auch ein Übertrag von Wertpapieren an die Bank erfolgen, der bei Übertragung eines Gesamtwerts von mindestens 2.000,00 Euro entspricht.

Was ist das Mindestalter zum Einrichten eines Aktiendepots in Deutschland?

Wer ein Aktiendepot erstellen will, muss das 18. Lebensjahr vollendet haben. Bei einem Margin-Depot muss das 21. Lebensjahr erreicht werden.

Der Handel auf Margins

Wer auf Margins handeln will, muss in seinem Portfolio einen Gesamtwert vom mindestens 2.000,00 EURO oder äquivalent seiner nativen Währung aufweisen können. Sollte der Wert des Portfolios unter diesen Wert fallen, ist es nicht möglich, mit Margins zu handeln.

Übersicht der allgemeinen Anforderungen, um ein Depot zu eröffnen

  • Der Auftraggeber muss wenigstens 18 Jahre alt sein
  • Er handelt im eigenen wirtschaftlichen Interesse und kann eine eigene Rechnung ausstellen
  • Er hat seinen Hauptwohnsitz in Deutschland

Warum entschließen sich immer mehr Sparer dazu, ein Aktiendepot zu eröffnen?

Nicht nur niedrigen Zinsen veranlassen in vielen Ländern Sparer dazu, neue Wege zu finden, wie sie in ihre Geldanlagen investieren können. Auf ganzer Linie überzeugt die langfristige Performance bei einer Anlage von Wertpapieren und Aktien. Somit ist der Wunsch von verschiedenen Seiten entsprechend groß, dass verschiedene Unternehmen und Betriebe zur eigenen finanziellen Entwicklung Aktien ausschütten, um in die eigene Zukunft zu investieren und diese Aktien Spekulanten, die über ein Aktiendepot verfügen, anzubieten.

Ein breiter Mix ist wichtig

Der Investor sollte auf einen breiten Mix von Anlageprodukte setzen, wenn er sein vorhandenes Kapital vermehren will, um damit sein Vermögen aufzubauen. Aktienfonds und Aktien selbst gehören in diese Portfolios. Ein Wertpapierdepot ist die Grundlage, um Aktien und Wertpapiere verwalten, kaufen und verkaufen zu können. Diese Depots kann man bei seiner Filialbank, diversen Online-Brokern oder Onlinebanken eröffnen. Es hängt von unterschiedlichen Faktoren ab, ob es sich für einen Kunden überhaupt lohnt, ein Depot zu eröffnen. Der Kunde sollte sich über diese Faktoren vor Abschluss eines Depots informieren.

Das Mindestguthaben

Jeder Kunde, der ein Depot eröffnen will, sollte über ein gewisses Guthaben verfügen, auf welches er nicht unmittelbar angewiesen ist. Der Kunde muss neben dem Wertpapierdepot auch über ein Verrechnungskonto verfügen, auf dem Dividenden gutgeschrieben und Erträge verbucht werden. Viele Geldinstitute bieten neben dem Aktiendepot auch Tagesgeldkonten an. In der Regel ist der Zinssatz für diese Konten aber höher als der eines normalen Girokontos.

Fazit

Der Kunde muss über ein Grundguthaben verfügen, was in der Regel 2.000,00 Euro entspricht, will er ein Depot bei seiner Bank einrichten. Er sollte ein gutes Wissen über die Marktlage der Unternehmen haben, bei denen er Aktien und Wertpapiere erwirbt. Auch sollte im Hinterkopf behalten werden, dass er nicht von heute auf morgen dabei reich wird. So steht das eingesetzte Kapital über einen mitunter langen Zeitraum nicht für persönliche Ausgaben zur Verfügung. Sollten die Aktien, in die er investiert hat, über eine lange Zeit einen Abwärtstrend haben, muss er sich damit abfinden, einen Verlust zu erleiden.